Die Öle

Die Rettung der Alten Öle

1377 wird die Mühle erstmals in einem Kaufbrief erwähnt. Zum Mühlenbesitz gehört seit dem 17. Jahrhundert auch die Öle. Der Müller besitzt neben dem Ölerecht auch das Reibe-, Stampfe- und Schleif-Recht. Ein Wasserrad mit einem Durchmesser von viereinhalb Metern liefert die Antriebsenergie. Im 20. Jahrhundert hat der Antrieb durch Wasserkraft ausgedient – elektrische Antriebe kommen auf und die industrielle Herstellung von Ölen und Fetten verdrängt das alte Ölehandwerk. 1950 fällt die Öle in einen 40-jährigen Dornröschenschlaf. Dank dem Einsatz von Freiwilligen und der Gemeinde wird die Öle umfassend renoviert. Seit 1992 dreht sich das Wasserrad wieder – ein eindrückliches kulturgeschichtliches Denkmal ist wieder lebendig!